Acanthocalycium violaceum siehe Acanthocalycium spiniflorum

acanthocalycium violaceum djf276 0153acanthocalycium violaceum djf276 0152

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Acanthocalycium
Art:violaceum

Bedeutung

Violett blühendes A.

Autor

Backbg. 1935 (Werd. 1931)
Curt Backeberggeb. 1894 in Lüneburg, bekannter Kakteenautor, -Schriftsteller und -sammler, der beginnend 1929 sieben Forschungs- und Sammelreisen in die Kakteengebiete Amerikas unternahm, mehrere für Kakteen-HAAGE, Erfurt. Eine große Anzahl neuer Arten wurde von ihm entdeckt und beschrieben. Von seinen Werken ist die Schilderung der Sammelreisen «Stachlige Wildnis» besonders bekannt geworden. Das Buch enthält außer vielem botanisch Interessantem und Neuem auch gute Beschreibungen von Land und Leuten. Als ein Vorläufer davon erschien schon 1929 «Kakteenjagd zwischen Texas und Patagonien». Ab 1934 gab er in laufenden Lieferungen die dreisprachigen «Blätter für Kakteenforschung» heraus, die leider durch den Krieg abgebrochen wurden. Die Blätter stellen eine Fortentwicklung des Systems von Britton & Rose dar, für das sich damals in Europa noch wenige einsetzten, erbittert bekämpft von den Anhängern des Schumannschen Systems. Seine spätere Tätigkeit in Cap Ferrat (Sammlung Marnier) gab ihm gute Gelegenheit zu weiteren Forschungen an den vorher in der Wildnis beobachteten Kakteen. Nach der geographischen Arealkunde stellte er ein System der Kakteen auf, wobei er alten Gedankengängen Schumanns folgte, sie aber - dank eigener Anschauung auf seinen Reisen - bald weit überflügeln konnte. So entstand in den Jahren 1958 bis 1961 die große, sechsbändige Monographie aller derzeit bekannten Kakteenarten unter dem Titel: «Die Cactaceae», seit Britton und Roses «The Cactaceae» (1923) die erste vollständige Kakteen-Gesamtbeschreibung. Kurz nach seinem Tode erschien «Das Kakteen-Lexikon», eine ausführliche Übersicht über die bis dahin beschriebenen Arten mit vielen Bildern und Farbbildern, ein zusammenfassender Abschluß eines immens großen Lebenswerkes, das vor ihm kein einzelner jemals bewältigen konnte.
Erich Werdermanngeb. 1894 in Lüneburg, bekannter Kakteenautor, -Schriftsteller und -sammler, der beginnend 1929 sieben Forschungs- und Sammelreisen in die Kakteengebiete Amerikas unternahm, mehrere für Kakteen-HAAGE, Erfurt. Eine große Anzahl neuer Arten wurde von ihm entdeckt und beschrieben. Von seinen Werken ist die Schilderung der Sammelreisen «Stachlige Wildnis» besonders bekannt geworden. Das Buch enthält außer vielem botanisch Interessantem und Neuem auch gute Beschreibungen von Land und Leuten. Als ein Vorläufer davon erschien schon 1929 «Kakteenjagd zwischen Texas und Patagonien». Ab 1934 gab er in laufenden Lieferungen die dreisprachigen «Blätter für Kakteenforschung» heraus, die leider durch den Krieg abgebrochen wurden. Die Blätter stellen eine Fortentwicklung des Systems von Britton & Rose dar, für das sich damals in Europa noch wenige einsetzten, erbittert bekämpft von den Anhängern des Schumannschen Systems. Seine spätere Tätigkeit in Cap Ferrat (Sammlung Marnier) gab ihm gute Gelegenheit zu weiteren Forschungen an den vorher in der Wildnis beobachteten Kakteen. Nach der geographischen Arealkunde stellte er ein System der Kakteen auf, wobei er alten Gedankengängen Schumanns folgte, sie aber - dank eigener Anschauung auf seinen Reisen - bald weit überflügeln konnte. So entstand in den Jahren 1958 bis 1961 die große, sechsbändige Monographie aller derzeit bekannten Kakteenarten unter dem Titel: «Die Cactaceae», seit Britton und Roses «The Cactaceae» (1923) die erste vollständige Kakteen-Gesamtbeschreibung. Kurz nach seinem Tode erschien «Das Kakteen-Lexikon», eine ausführliche Übersicht über die bis dahin beschriebenen Arten mit vielen Bildern und Farbbildern, ein zusammenfassender Abschluß eines immens großen Lebenswerkes, das vor ihm kein einzelner jemals bewältigen konnte.

Heimat

Argentinien (Cordoba, in 1000 m Höhe)

Pflege

Heimatgebiet: Gebirge, Hochgebirge. Wachstumszeit: sonniger, freier Stand, kaum nässeempfindlich. Ruhezeit: mindestens 3°C, möglichst nicht über 20°C, trocken, hell, luftig.

weitere Informationen

sonnig, in leicht saurer Erde, trocken überwintern bei 8-10°C; entdeckt 1930 von E. Stümer.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.10