Acanthorhipsalis siehe Lepismium

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Acanthorhipsalis

Beschreibung

strauchig, verzweigt, hängend, Triebe flach bis dreikantig, bedornt; Blüten bis 2,5 cm Ø, Röhre(Rezeptaculum, Fruchtboden) bei den Kakteen Verlängerung des den Fruchtknoten umgebenden Achsenbechers (Perikarpell) über den Fruchtknoten hinaus zu einer Röhre. Besonders gute Beispiele sind hierfür Epiphyllum hookeri, Echinopsis, Setiechinopsis. Das R. kann mit bedornten Areolen oder Schuppenblättern versehen sein. sehr klein, weiß, orange oder rot; Früchte rot oder orange; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. schwarz

Bedeutung

Bedornte Rhipsalis

Autor

Br. & R. (K. Sch. 1898)
Britton & RoseArray
Karl Moritz Schumann

Heimat

Peru, Bolivien, NO-Argentinien; nicht oft in Kultur

Pflege

Heimatgebiet: tropische Urwälder, feuchtwarmes Klima, Wachstumszeit: feuchtwarmer Stand, Ruhezeit: über 10°C, mäßig feucht. ggf. auch für Hydrokultur geeignet

weitere Informationen

Vermehrung durch Stecklinge und Aussaat.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.11