Mammillaria pseudocrucigera

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Mammillaria
Art:pseudocrucigera

Beschreibung

abgeflacht kugelig, bis 5 cm Ø, einzeln, dunkelgraugrün; Warzen vierkantig, unten gekielt; Axillen etwas wollig; 12-13 Randdornen, nur 0,1-0,2 cm lang, feinnadelig, weiß; 4 Mitteldornen, 0,3-0,4 cm lang, kalkigweiß, mit kleinen dunklen Spitzen, Basis orangebraun, Fuß verdickt; Blüten 1,2 cm lang, 1,5 cm Ø, breit weiß gerandet, Mittellinie rosa; Früchte hellrot; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. braun

Bedeutung

Falsche M. crucigera

Heimat

Mexiko (Querétaro, zwischen Cadereyta und Colón)

Pflege

Heimatgebiet: sehr warme Steppen. Wachstumszeit: sonnig, warm, nässeempfindlich. Ruhezeit: mindestens 8°C, trocken bis schwach feucht.

weitere Informationen

vollsonnig, in gut wasserdurchlässiger Erdmischung; 1935 von F. Schmoll nach Europa gebracht.

sensu

non Böd.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.421