Neobesseya cubensis siehe Escobaria cubensis

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Neobesseya
Art:cubensis

Beschreibung

gedrücktkugelig, 2-3 cm ø, fahlgrün, rasenbildend; Warzen 0,6-0,7 cm lang; ca. 10 Randdornen, 0,3-0,4 cm lang, weich, seitlich strahlend; 0-1 Mitteldorn, kurz; Blüten blaß gelbgrün; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. halbmatt

Bedeutung

benannt nach Herkunft

Autor

Klad. & Fittk. (Br. & R. 1912)
Britton & RoseArray

Heimat

Kuba (Prov. Oriente, nahe der Stadt Holguin)

Pflege

Heimatgebiet: warme Trockengebiete, Wachstumszeit: vollsonniger, warmer Stand, nässeempfindlich, Wurzelhals trocken halten. Ruhezeit: mindestens 4°C, trocken, möglichst hell. Pfropfung zu empfehlen

weitere Informationen

empfindliche Art, am Heimatstandort hat die Erde einen pH-Wert von 7,2; 1909 von Dr. J. A. Shafer entdeckt, 1970 von Mr. Jan Riha in einem entfernteren, eng begrenzten Gebiet nachgesammelt; äußerst selten!

Synonym

syn. Neolloydia cubensis (Br. & R.) Backbg.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.482