Neolloydia smithii

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Neolloydia
Art:smithii

Beschreibung

bis 12 cm lang, oben gerundet, grün mit weißem Wollfilz; Rippenbei Kakteen verschmolzene → Podarien einer Geradzeile (→ Orthostiche). Besonders schön ist die Rippenbildung bei Echinocactus grusonii zu beobachten, der als Sämling noch Warzen aufweist, die später zu R. verschmelzen. Mit zunehmendem Alter kommt es zur Erhöhung der → Divergenzzahl und damit zur Vermehrung der Rippenzahl. Stehen die miteinander verschmelzenden Podarien nicht mehr senkrecht übereinander, sondern etwas verschoben, dann kann es zur Bildung schraubenartig gedrehter Rippen kommen, wie sie in Ausnahmefällen beobachtet werden. 21, spiralig, in stumpfe Warzen aufgelöst; Areolen in 1,5 cm Abstand, anfangs weiß bewollt, später kahl; 20-27 Randdornen, die oberen 1,6-1,8 cm lang, alle kammförmig angeordnet, weiß; 0-3-4 Mitteldornen, nach oben gerichtet, weiß, 3 untere oft gekrümmt, hornfarben, später weiß, Spitzen braun bis schwarz; Blüten 3,5 cm lang, rötlich, Petalen lanzettlich spitz; Früchte beerenartig; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. fast kugelig

Bedeutung

benannt 1846 nach Garteninspektor Smith von Kew Garden, London

Autor

Klad. & Fittk. (Muehlenpf.)

Heimat

Mexiko (San Luis Potosi, bei Guadalcazan).

Synonym

syn. Thelocactus beguinii (Muehlenpf.) Borg|syn. Gymnocactus beguinii var. smithii (Muehlenpf.) Backbg.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.497