Kedrostis punctulata

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
Familie:Cucurbitaceae
Gattung:Kedrostis
Art:punctulata

Beschreibung

Afrikanische Baumgurke - wächst rankend von IV bis X. In dieser Zeit gleichmäßig feucht halten. Der Wurzelhals entwickelt eine "Rübe", die jährlich dicker wird. Über den Winter stirbt der oberirdische Teil ab, die Pflanze kann trocken im Keller überwintert werden. Im Frühjahr in kräftiger Erdefür Kakteen kann nicht nach bestimmtem Rezept gemischt werden, weil die Zutaten nicht genormt, sondern oft sehr unterschiedlich sein können. Das Gemeinsame aller richtigen Kakteenerden ist aber ihre Wasserdurchlässigkeit, die wir durch Beimischen von 30-40% körnigem (nicht tonigem!) Flußsand erzielen. Weiterer Bestandteil ist eine nicht gesiebte, eher etwas grobkörnige Blumen- oder Komposterde, die frei von unverwesten Pflanzenteilen ist. In die fertige Erde soll das Gießwasser leicht eindringen und beim Abfließen Luft in die Hohlräume nach sich ziehen. Ihr pH-Wert soll für die meisten Kakteen 5-6,5 betragen. Kakteen mit dickem Wurzelhals und Rübenwurzeln vertragen die durch die Bodenbakterien im Humus erzeugten Säuren nicht, ihnen geben wir eine Mischung von Sand, Lehm und Kies bis Erbsengröße, der wir auch kleinste Ziegelbrocken und zerstoßene Holzkohle zufügen. Anders die in ihrer Heimat im Humus der Astgabeln epiphytisch auf Bäumen wachsenden Arten, von denen unsere Blatt-, Weihnachts- und Korallenkakteen abstammen. Diese Nachkommen von Epiphyten sind zwar bei uns ganz normale Topfpflanzen geworden, aber ihre Wurzeln lieben noch immer den Humus, eine leichte Säure - pH 5 - und Feuchtigkeit, wie beides der Torfmull bietet. Große Säulenkakteen sollen reichlich Lehm beigemischt bekommen. Um den Wurzelhals empfindlicher Kakteen füllt der vorsichtige Kakteenpfleger Quarzkies oder zerstoßenes Gestein. Bei Kakteen in Hydrokultur tritt an Stelle der Erdmischung ein Haltesubstrat. Ganz allgemein muß noch gesagt werden, daß man nicht die äußerst nährstoffarme Erde der Kakteenheimat nachahmen soll, sondern in der Vegetationszeit für eine gute Ernährung der Pflanzen in einer luftdurchlässigen Erde sorgen muß. Diesem Zweck dient auch das Dämpfen von Erde und Pflanzsubstrat, ja sogar von gebrauchten Tontöpfen, das für einen gesunden Pflanzenwuchs heute unerläßlich ist. Besonders die Aussaaterde sollte sorgsam gedämpft werden. In einem gut abgedichteten Behälter wird Wasser auf 100 °C erhitzt und 20 Minuten lang als Wasserdampf durch die Erde geleitet. Um auch die bei warmer Aufbewahrung, abgedeckt mit dicken Tüchern, inzwischen ausgekeimten Bakteriensporen zu vernichten, ist es gut, wenn man das Dämpfen nach 1-2 Tagen wiederholt. Nach ca. 10 Tagen kann die gedämpfte Erde verwendet werden. treibt eine neue Ranke, die mehrere Meter lang werden kann. Die unscheinbaren Blüten bilden später winzige orange "Kürbisse" als Früchte.