Parodia macednosa siehe Parodia ayopayana

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Parodia
Art:macednosa

Beschreibung

ca. 40 cm hoch, 9 cm Ø, dunkelgrün, einzeln; Rippenbei Kakteen verschmolzene → Podarien einer Geradzeile (→ Orthostiche). Besonders schön ist die Rippenbildung bei Echinocactus grusonii zu beobachten, der als Sämling noch Warzen aufweist, die später zu R. verschmelzen. Mit zunehmendem Alter kommt es zur Erhöhung der → Divergenzzahl und damit zur Vermehrung der Rippenzahl. Stehen die miteinander verschmelzenden Podarien nicht mehr senkrecht übereinander, sondern etwas verschoben, dann kann es zur Bildung schraubenartig gedrehter Rippen kommen, wie sie in Ausnahmefällen beobachtet werden. 13, fast gerade; Areolen rund, weißwollig; 14-18 Randdornen, 0,8-1,5 cm lang, dünn, gerade, goldbraun, glänzend, Basis weiß; 6-9 Mitteldornen, ca. 2 cm lang, gerade, etwas derber als Randdornen; Blüten 3 cm Ø, gelb; Früchte kurz, hohl, bewollt; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. 0,06 cm lang, ? Testa klein, oval bis rund bewarzt, schwarz, glänzend

Bedeutung

Schlanke P.

Heimat

Bolivien (Dept. La Paz, am Oberlauf des Rio de la Paz)

Pflege

Heimatgebiet: Gebirge, Hochgebirge. Wachstumszeit: sonniger, freier Stand, kaum nässeempfindlich. Ruhezeit: mindestens 3°C, möglichst nicht über 20°C, trocken, hell, luftig.

weitere Informationen

nach Weskamp P. echinus Ritt. 1964

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.571