Zygocactus truncatus siehe Schlumbergera truncata

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Zygocactus
Art:truncatus

Beschreibung

epiphytisch, buschig-kleinstrauchig, bis 30 cm lang, Triebe mehrgliederig, Glieder 4,5 cm lang, 2,5 cm breit, je Seite 2-4 Zähne, obere meist größer; Areolen schwach filzig; 1-3 Borsten, kurz, fein; Blüten bis 8 cm lang, 1-2, selten 3 aus dem Triebende, rosa bis tief- oder violettrot, ? Ovarium kreiseiförmig, stielrund, Röhre(Rezeptaculum, Fruchtboden) bei den Kakteen Verlängerung des den Fruchtknoten umgebenden Achsenbechers (Perikarpell) über den Fruchtknoten hinaus zu einer Röhre. Besonders gute Beispiele sind hierfür Epiphyllum hookeri, Echinopsis, Setiechinopsis. Das R. kann mit bedornten Areolen oder Schuppenblättern versehen sein. gegen das Ovarium abgebogen, mehrstufig mit ? Perigonblättern besetzt, Saum sehr schräg, Staubfäden in 2 Serien, karminrot, GriffelTeil des Stempels zwischen Fruchtknoten und Narbe. karmin; Früchte rosenrot, durchscheinend; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. glatt schwarz

Bedeutung

Gestutzter Z.

Heimat

Brasilien (in den Bergen des Staates Rio de Janeiro, in ca. 1200 m Höhe).

Synonym

syn. Schlumbergera truncata (Haw.) Moran

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.748