Eccremocactus siehe Weberocereus

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Eccremocactus

Beschreibung

Epiphyt, blattkaktusähnlich, buschig, mattgrün, Triebe herabhängend, an den Rändern flach gekerbt; Areolen mit 1-3 kleinen, dünnen Borsten; Blüten glockig-trichterig, weißrosa bis glänzend rosa; Früchte kantig; Samenaus einer → Samenanlage hervorgegangenes Verbreitungsorgan. Bei den Kakteen existiert eine große Mannigfaltigkeit in Form und Größe der Samen. Am Aufbau des S. beteiligen sich zwei Samenschalen (Testae), der Embryo sowie Nährgewebe. Die äußere harte und die innere zarte Schale gehen aus dem äußeren bzw. inneren Integument der Samenanlage hervor. Bei den Opuntioideae tritt außerdem als Sonderbildung ein harter → Arillusmantel auf. Die Ansatzstelle des Samenstranges (Funiculus) wird als Nabel (Hilum) bezeichnet. Im Bereich des Hilums kommt es innerhalb mehrerer Entwicklungslinien zu Sonderbildungen. Durch besondere Vergrößerung des Hilums entsteht bei Astrophytum, Frailea und Trixanthocereus bloßfeldiorum die charakteristische Mützenform der Samen mit breiter Krempe. Ähnlich mützenförmige Samen sind auch bei einigen Gymnocalycium-Arten zu beobachten. In anderen Fällen treten korkige Anhänge in der Hilumregion auf (Strophiola). Bei einigen Mammillarien (Untergattung Phellosperma) können derartige Anhangsgebilde relativ große Ausmaße erreichen {Mammillaria pennispinosä). Als Nährgewebe tritt bei den Kakteen wie bei allen anderen Caryophyllales das Endosperm kaum in Erscheinung. Die Speicherfunktion wird vom → Perisperm bzw. vom Embryo selbst übernommen. klein, schwarz

Bedeutung

Hängekaktus

Autor

Br. & R. 1913
Britton & RoseArray

Heimat

Kostarika

Pflege

Heimatgebiet: tropische Urwälder, feuchtwarmes Klima, Wachstumszeit: feuchtwarmer Stand, Ruhezeit: über 10°C, mäßig feucht. ggf. auch für Hydrokultur geeignet

weitere Informationen

die von Kimnach (USA) zu E. gestellten Arten imitans und rosei stehen bei Backeberg unter Cryptocereus.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.141