Echinopsis spiniflora siehe Acanthocalycium spiniflorum

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich:Plantae
(unranked):Angiosperms
Ordnung:Caryophyllales (Nelkenartige)
Familie:Cactaceae
Unterfamilie:Cactaceae
Tribus:Cacteae
Gattung:Echinopsis
Art:spiniflora

Bedeutung

Acanthocalycium spiniflorum (K. Sch.) Backbg.

Autor

Berg. (K. Sch.)
Alwin Berger(Autorenname), geboren 1871 in Thüringen, gestorben 1931; bekannter Gärtner, Autor und Kenner der Kakteen und anderer Sukkulenten. Nach seiner gärtnerischen Ausbildung leitete er als Kurator den damals sehr bedeutenden Sukkulentengarten «La Mortola», Ventimiglia, Italien. Dessen Besitzer, Sir Thomas Hanbury, hatte dort häufig bekannte Gelehrte und Fürstlichkeiten zu Gast, unter anderem war Prof. Ernst Häckel mehrmals dort, 1912 auch Prof. Rose, Washington. 1915-1922 war Alwin Berger Gartendirektor der kgl. Gärten in Stuttgart (Wilhelma) und erhielt 1923 eine Berufung an die Versuchsanstalt Geneva im Staate New York, wo er 3½ Jahre tätig war. Dann übernahm er die botanische Abteilung des Naturwissenschaftlichen Kabinetts in Stuttgart, die er bis zu seinem Tode leitete. Von seinen verschiedenen Werken waren in systematischer Hinsicht bahnbrechend das 1926 erschienene: «Die Entwicklungslinien der Kakteen» und das 1929 herausgegebene vorzügliche Handbuch: «Kakteen», das zu der Reihe «Illustrierte Handbücher sukkulenter Pflanzen» gehörte. Vorher erschienen schon die Bände: «Crassulaceen», «Sukkulente Euphorbien», «Stapelien und Kleinien» sowie «Mesembrianthemen und Portulacaceen». Bereits früher in La Mortola hatte er in englischer Sprache geschrieben: «Hortus Mortolensis», eine Beschreibung der dort kultivierten Pflanzen, und später einen Band: «Die Agaven», eine gleichfalls vorzügliche Monographie. Walther Haage war 1921 häufig Gast im Hause Berger.
Karl Moritz Schumann(Autorenname), geboren 1871 in Thüringen, gestorben 1931; bekannter Gärtner, Autor und Kenner der Kakteen und anderer Sukkulenten. Nach seiner gärtnerischen Ausbildung leitete er als Kurator den damals sehr bedeutenden Sukkulentengarten «La Mortola», Ventimiglia, Italien. Dessen Besitzer, Sir Thomas Hanbury, hatte dort häufig bekannte Gelehrte und Fürstlichkeiten zu Gast, unter anderem war Prof. Ernst Häckel mehrmals dort, 1912 auch Prof. Rose, Washington. 1915-1922 war Alwin Berger Gartendirektor der kgl. Gärten in Stuttgart (Wilhelma) und erhielt 1923 eine Berufung an die Versuchsanstalt Geneva im Staate New York, wo er 3½ Jahre tätig war. Dann übernahm er die botanische Abteilung des Naturwissenschaftlichen Kabinetts in Stuttgart, die er bis zu seinem Tode leitete. Von seinen verschiedenen Werken waren in systematischer Hinsicht bahnbrechend das 1926 erschienene: «Die Entwicklungslinien der Kakteen» und das 1929 herausgegebene vorzügliche Handbuch: «Kakteen», das zu der Reihe «Illustrierte Handbücher sukkulenter Pflanzen» gehörte. Vorher erschienen schon die Bände: «Crassulaceen», «Sukkulente Euphorbien», «Stapelien und Kleinien» sowie «Mesembrianthemen und Portulacaceen». Bereits früher in La Mortola hatte er in englischer Sprache geschrieben: «Hortus Mortolensis», eine Beschreibung der dort kultivierten Pflanzen, und später einen Band: «Die Agaven», eine gleichfalls vorzügliche Monographie. Walther Haage war 1921 häufig Gast im Hause Berger.

Quelle

Kakteen von A bis Z, 1. Auflage 1981: S.184